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Wo, wann und wie Elterngeld beantragen?


Für die Auszahlung des Elterngeldes ist der Bund verantwortlich. Je nach Bundesland können jedoch unterschiedliche Stellen mit der Abwicklung der Anträge und der Auszahlung des Eltergeldes betraut sein. In vielen Fällen sind das die Landkreise. Manchmal werden die Elterngeldstellen auf bestimmte Behörden oder auf die Kommunen verlagert. Welche Elterngeldstellen für die jeweiligen Bundesländer zuständig sind, können Eltern unter anderem auf dieser Seite erfahren: http://www.elterngeld.net/elterngeldstellen.html. Hier werden auch Antragsformulare zur Verfügung gestellt, die die Eltern bereits vor der Geburt ausdrucken und bis auf wenige Daten ausfüllen können. Ob Vordrucke für den jeweiligen Bezirk online zur Verfügung stehen, erfahren Eltern auch auf der Seite www.familien-wegweiser.de.


Eine Vorbereitung des Antrags auf Elterngeld ist aufgrund einer späteren schnelleren Abwicklung sehr zu empfehlen. Beantragt werden kann das Elterngeld erst nach der Geburt des Kindes, wird aber rückwirkend maximal 3 Monate gezahlt. Wer den Antrag vorher weitgehend ausgefüllt und alle erforderlichen Unterlagen herausgesucht hat, braucht nach der Geburt nur noch die Daten des Kindes eintragen und eine Geburtsurkunde beifügen. Die Bearbeitung des Antrags geht dann wesentlich zügiger vonstatten. Der Bescheid ergeht in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen.

Der Antrag kann entweder persönlich abgegeben oder per Post verschickt werden. Eine Versendung per Fax oder E-Mail wird hingegen nicht akzeptiert. Die verlangten Unterlagen sollten vollständig sein. Das erspart unnötiges Nachfragen durch die Behörde und Verzögerungen bei der Abwicklung. Neben der Geburtsurkunde des Kindes müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:




Sofern der Antragsteller beabsichtigt, während des Bezugszeitraumes einer Beschäftigung nachzugehen, sind hierüber genauere Angaben zu machen. Dazu gehören Angaben über die voraussichtliche Anzahl der Wochenstunden sowie das hieraus zu erwartende Gehalt. Arbeitnehmer können sich eine Bescheinigung vom Arbeitgeber ausstellen lassen, Selbständige müssen eine Eigenerklärung abgeben, in der der zu erwartende monatliche Gewinn geschätzt werden muss.

Normalerweise haben Mutter und Vater jeweils einmal ein Anrecht darauf, einen Antrag auf Elterngeld zu stellen. Der Antrag des einen Elternteils ist von dem anderen Elternteil mit zu unterschreiben. Die Unterschrift beinhaltet die Einverständniserklärung für den Bezug von Elterngeld des anderen Elternteils. Im Antrag sind die Bezugszeiträume genau festzulegen. Ändern sich die Lebensumstände, kann der Antrag auch einmalig geändert werden. Eine Angabe von Gründen ist dabei nicht erforderlich. Lediglich wenn der Antrag nochmals geändert werden soll, muss ein Nachweis der Gründe erfolgen. Eine nochmalige Änderung ist in der Regel nur dann zulässig, wenn ein Härtefall vorliegt.

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